Kategorie: News

Bootsevents 2015: Einsteigen, ablegen und Spaß haben!

So lautet auch in diesem Jahr wieder die Devise bei den Bootsevents der ADAC Sportschifffahrt, des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft und weiteren Unternehmen, nachdem 2014 an insgesamt sechs Eventtagen 1.649 Personen an 772 Testfahrten teilgenommen haben. Nun haben Interessierte nach der positiven Resonanz im letzten Jahr auch 2015 erneut die Möglichkeit die Faszination Wassersport im Rahmen kostenloser Probefahrten zu erleben. An drei Standorten mit jeweils 15 Booten können Sie das Ruder selbst in die Hand nehmen.

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Boote mit bis zu 15 PS können ohne Führerschein auf allen Bundeswasserstraßen mit Ausnahme des Rheins gefahren werden. Tausende von Kilometern stehen interessierten Nachwuchsskippern damit auf Flüssen, Kanälen und an der Küste zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen, wie einfach der Einstieg in den Bootssport ist.

Die Veranstaltungstermine für die Bootsevents 2015 stehen bereits fest.

Hafenfest Münster, 06. – 7.06.2015
Genießen Sie die besondere Atmosphäre dieses Hafenfestes und nehmen Sie das Ruder einmal selbst in die Hand. Unsere Instruktoren an Bord zeigen Ihnen wie es geht. Boot fahren ist ganz leicht, wenn man es gleich richtig gezeigt und erklärt bekommt. Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag jeweils ab 11.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort im Informationszelt direkt am „Kornspeicher Coppenrath-Verlag“ möglich.

Rhein in Flammen in Koblenz, 08. – 09.09.2015
Die Besucher haben auf dem Koblenzer Sommerfest erstmalig die Gelegenheit den Bootssport im Rahmen kostenloser Probefahrten kennenzulernen. Lassen Sie sich den Wind um die Nase wehen und erleben Sie die Faszination Wassersport hautnah.
Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag jeweils ab 11.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort im Informationszelt direkt am Peter-Altmeier-Ufer, Höhe Königsbacher Biergarten am Deutschen Eck möglich.

Maritime Woche an der Weser in Bremen. 19. – 20.09.2015
Genießen Sie das außergewöhnliche Flair der Maritimen Woche mit ihren zahlreichen maritimen Angeboten. Nach einer Einweisung durch unsere Instruktoren kann das Abenteuer auf dem Wasser losgehen.
Die Probefahrten finden am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist vor Ort direkt an der Weserpromenade Schlachte, Anleger 4b, Höhen Bgm.-Smidt-Brücke möglich.

Sollten Sie Gefallen am Boot fahren gewonnen haben, empfehlen wir Ihnen den Besuch einer Einweisungsveranstaltung oder eines Kurses zu den Sportbootführerscheinen. Die Experten der ADAC Yachtschule Möhnesee (www.adac-yachtschule.de) beraten Sie vor Ort gerne zu den Möglichkeiten. Informationen dazu erhalten Sie auch bei der ADAC Sportschifffahrt unter www.adac.de/sportschifffahrt.

Weitere Informationen zum Bootssport und den kostenlosen Probefahrten erhalten Sie unter www.entdecke-wassersport.de

 

Vorsicht: falsche Prüfplaketten!

Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. warnt: Bislang unbekannte Täter ahmen Wartungs-Signets der FSR-Unternehmen nach.

Prüfplakette RettungswesteJe näher die Saison rückt, desto häufiger versuchen wieder Nepper von nicht zugelassenen Wartungsstationen für Rettungswesten aus dem FSR-Plakettensystem Kapital zu schlagen. Jüngst sind in den Niederlanden gehäuft falsche Prüfplaketten aufgetaucht, die nach Arbeiten an den Rettungswesten angebracht wurden und so den Eindruck erwecken sollen, dass eine Wartung nach den strengen Vorgaben der FSR-Mitgliedsunternehmen stattgefunden habe.

Auf den Plaketten steht üblicherweise die Code-Nummer der Wartungsstation oder eine Seriennummer der Plakette, die vom Hersteller zertifiziert wurde – bei den falschen Plaketten steht dort eine Fantasienummer. Der Name des Herstellers der Rettungsweste fehlt komplett. Die Plaketten sind in einer falschen „Jahresfarbe“ gedruckt und dort, wo mit einer Kerbe in dem kleinen TÜV-Signet ähnlichen Aufkleber der Zeitpunkt der nächsten Wartung markiert wird, ist lediglich ein kleines Loch zu finden.

FSR-Vorsitzender Michael Dibowski ist besorgt, dass Wassersportler auf die schwarzen Schafe unter den Wartungsstationen hereinfallen und sich so möglicherweise in Lebensgefahr begeben. „Seriöse Wartungsstationen erhalten echte Plaketten ja nicht ohne Grund. Die Mitarbeiter haben sich von den Herstellern intensiv schulen lassen und verfügen zu dem Knowhow auch über die Original-Ersatzteile sowie Spezialwerkzeuge. Wenn diese Voraussetzungen für die Arbeit an der persönlichen Schutzausrüstung außer Acht gelassen werden, kann es durchaus sein, dass sie im entscheidenden Moment nicht funktioniert.“

Die Befähigung zur Wartung erhalten die Stationen von den Unternehmen schwarz auf weiß testiert. Wassersportler sind aufgerufen, sich von den Wartungsstationen im Zweifelsfall dieses Zertifikat zeigen zu lassen. Listen von zugelassenen Wartungsstationen sind bei den

Herstellern der Rettungswesten abzurufen. Im konkreten Fall der falschen Prüfplaketten aus den Niederlanden prüft der FSR rechtliche Schritte.

Im FSR haben sich 14 führende deutsche Unternehmen – Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln – zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com

Bildunterschrift: So sehen die echten FSR-Plaketten aus: Auf dem runden Signet in Jahresfarbe – aktuell violett – stehen im Innenkreis unter dem Monats-Ring der Name des Herstellers sowie eine Code-Nummer für die Wartungsstation.

Bavaria Spain lädt zur In-Water-Boat-Show nach Palma

Mit dem nahenden Saisonstart beginnt traditionell auch wieder die Zeit der Hausmessen und In-Water-Boat-Shows – die diesjährige Freiluftauftaktveranstaltung gibt es noch vor Ostern in Palma de Mallorca.  

Hausmesse Bavaria Spain

Am 28. und 29. März 2015 können im Club de Mar in Plama de Mallorca jeweils von 10 bis 18 Uhr die aktuellen Segel- und Motoryachten aus der Bavaria-Flotte besichtigt werden, auch Probefahrten werden angeboten. Neben den neuen Yachten von Bavaria werden auf der Hausmesse auch eine Vielzahl von Gebrauchtbooten verschiedener Marken, Kategorien und Preisklassen ausgestellt.

Bavaria FlaggenUm nicht nur den Informationsdurst der Messebesucher zu stillen, steht auch in diesem Jahr wieder ein Bewirtungszelt mit Grillspezialitäten und erfrischenden Kaltgetränken bereit. Der Eintritt zur Messe ist frei, weitere Informationen unter www.bavaria-spain.com oder telefonisch unter +34 9 71 40 18 83.

Am 9. und 10. Mai 2015 zeigt die ULTRAMARIN BOATSHOW in Kressbronn-Gohren am Bodensee jeweils von 9.30 bis 18 Uhr die ULTRAMARIN Boatshow axopar Neuheiten der Wassersportsaison 2015. In der Maichle + Mohr Marina werden dabei wieder viele neue Segel- und Motoryachten zu sehen sein.

Um das Angebot abzurunden, werden Charterunternehmen, Versicherungen sowie Hersteller von Segeltüchern und Bordelektronik Informationen und Beratung aus erster Hand bieten. Vorgestellt wird zudem die aktuelle Freizeitmode und Funktionsbekleidung. Der Eintritt ist frei. Aktuelle Informationen unter www.ultramarin.com.

Skipper und Camper fragen – Experten beantworten Ihre Fragen am Telefon

Wassersportexperten am Telefon

Wassersportexperten beraten Sie am Telefon

Von A wie Anhängelast über B wie Bootschein bis Z wie Zubehör – zum Start in die Wassersport- und Campingsaison beantworten ADAC Experten Ihre Fragen umfassend und kompetent.

Zu erreichen sind sie am 9. April von 10 bis 17 Uhr unter diesen Nummern:

Marinas und Reviere: 089 7676 4304
Bootsdokumente: 089 7676 4305
Camping- und Wohnmobilstellplätze: 089 7676 4301
Tipps zur Wohnmobilvermietung: 089 7676 4302
Caravan- und Wohnmobiltechnik: 089 7676 4303
Beratung zu Reisen: 089 7676 4306

Haben Sie die Experten am Telefon nicht erreicht? Dann schicken Sie eine Mail an: [email protected] oder [email protected]

Zu vielen unterschiedlichen Themen finden Sie hier auf dem Marinaportal und auf den Seiten der Campingwelt des ADAC nützliche Tipps und hilfreiche Infos für Ihren Urlaub.

 

Zum Saisonstart – Informationen rund um den Bootstrailer

SPS_21_TitelbildDie Vorbereitungen für den ersten Bootsurlaub in diesem Jahr sind für viele Skipper bereits voll im Gange.

Bootsbesitzer, die mit Ihrem Boot auf der Straße unterwegs sind, können sich im ADAC Marinaführer über die wichtigsten Bestimmungen und Besonderheiten beim Fahren mit einem Bootsanhänger in Deutschland und Europa informieren.

Im ADAC Marinaführer sind in den einzelnen Revieren unter der Rubrik “Trailern” detaillierte Informationen zu Tempolimits, Ausnahmegenehmigungen bei Überbreite und Verkehrsregeln aufgeführt.

Zur sicheren Verladung von Sportbooten stellt die Polizei Baden-Würtemberg eine ausführliche Broschüre zur Verfügung. Sportboote müssen so gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegungen nicht verrutschen oder herabfallen. Die aufgeführten Tipps zur sicheren Verladung behandeln neben der Wahl der geeigneten Zurrmittel auch die Verfahren der optimalen Sicherung der Boote.

Bei der Suche nach dem idealen Zugfahrzeug für Bootstrailer hilft der ADAC Zugwagentest 2014 weiter, in dem unterschiedliche Antriebsarten verglichen werden.

Detaillierte Informationen zu den Themen rund um den Trailer sind im neuen Faltblatt  “Mit dem Bootsanhänger durch Europa” enthalten, das auf Anfrage (Email: [email protected]) zugeschickt werden kann.

Austrian Boat-Show in Tulln eröffnet

Tulln – Volle Fahrt voraus – Kurs Austrian Boatshow – BOOT TULLN 2015!

Tulln Boat Show

Vom 5. bis zum 8.3.2015 öffnet die Austrian Boatshow in Tulln ihre Tore

Tulln ist und bleibt der sichere Hafen und wird im März wieder zum Treffpunkt der Yachties und Wassersportfans. 370 Aussteller aus 18 Nationen zeigen vom 5. bis 8. März auf einem komplett ausgebuchten Messegelände auf 30.000 m2 einen Querschnitt der Branche. Das vielfältige Angebot reicht von: großen Yachten, kleinen Jollen, alles rund um den Tauchsport, Stand up Paddling, Bootsausrüstunge, maritimen Dienstleistungen und Infos über die schönsten Destinationen für den Chartertörn. Das Yachtcharterrevier Kroatien ist in Tulln traditionell größten Zahl an Charterangeboten vertreten.

Die ADAC Stützpunktmarina Punat ist ebenso wie der Stützpunktpartner SeaHelp und CharterCheck, Partner der ADAC Yachtcharter-Suche, auf der Messe in Tulln vertreten. Bei allen auf der Austrian Boatshow vertretenen Partnern der ADAC Sportschifffahrt genießen Mitglieder vom ADAC und vom Partnerclub ÖAMTC attraktive Rabatte. Weitere Informationen zu den Vorteilspartnern der ADAC Sportschifffahrt unter www.adac.de/vorteilspartner.

Film Streaming im segel-filme Shop

Ab sofort können eingeloggte Kunden vom Kundenbereich aus ihre gekauften Filme zusätzlich zum Download auch unbegrenzt auf das Gerät ihrer Wahl streamen. Unser „segel-filme Online Kiosk“ bietet damit browserbasiert einen Funktionsumfang der teilweise sogar über das Angebot der anderen „streamenden Online Kioske“ hinaus geht ;-) Gleichzeitig haben wir den Shop auch in die Mobilansicht, d. h. auf das Smartphone integriert. Die Mobilansicht haben wir dabei nochmals gründlich und umfassend überarbeitet.

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Ihr müsst euch im Shop einfach im Kundenbereich einloggen und  „Meine Downloadartikel“ anwählen. Dort findet ihr eure gekauften Filme und durch einen Klick auf den „Direkt Ansehen“ Link startet der jeweilige Film auf dem Gerät eurer Wahl. Wer möchte, kann also auf den Download oder das lästige Archivieren der Filmdownloads verzichten. Wir archivieren sie für euch.

Wichtig, aus urheberrechtlichen Gründen können wir diese Funktion für Käufe als Gast leider nicht zur Verfügung stellen.

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f.re.e 2015: Einladung zum ADAC Mittelmeerskipper-Treffen

DruckAnlässlich der Reise- und Freizeitmesse f.re.e. lädt die ADAC Sportschifffahrt am 21.02.2015 zum ADAC Mittelmeerskipper-Treffen ein.  

Das seit Jahrzehnten etablierte Mittelmeerskipper-Treffen findet auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Reise- und Freizeitmesse f.re.e (ehemals C-B-R) am Samstag, dem 21. Februar um 16.00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist traditionell die Messe München, Raum B 61 (1. Stock Halle B6). Partnerland der diesjährigen f.re.e. ist Spanien, diesem Themenfeld wird sich auch das Skippertreffen unter Moderation von Dr. Steffen Häbich, Leiter der ADAC Sportschifffahrt, widmen.

Sant Elm klein

Themenschwerpunkt wird auf dem Mittelmeerskipper-Treffen 2015 Spanien sein, hier der Blick über die Bucht von Sant Elm auf Mallorca.

Neben zwei Referaten zum Thema Wassertourismus in Spanien wird sich ein Referent mit Sicherheitsfragen an Bord befassen. Auf Grund der räumlichen Nähe zu Kroatien genießt dieses Wassersportrevier auf Bayerns größter Reise- und Freizeitmesse stets besonders großes Interesse, zumal für dieses Revier Erfahrungsgemäß auch der größte Informationsbedarf wegen Neuregelungen und Änderungen besteht – auch diese Informationslücke wird ein Referent zu schließen wissen. Folgende Referate stehen auf dem Programm:

Maritime und andere Highlights der spanischen Mittelmeerküste
Referent: Hans Mühlbauer, Revierexperte westliches Mittelmeer

Neuigkeiten zu Marinas an den Mittelmeerküsten (Fokus Spanien)
Referent: Axel Brinkmann, Chefredakteur ADAC Marinaführer

Rettungsmittel an Bord: Rettungswesten, Rettungsinseln, EPIRB’s, PLB’s und Co.
Referent: Volker Lamp, Vertriebsleiter SECUMAR

Kroatien: Neuigkeiten und Regelungen für Skipper 2015
Referent: Stefan Breck, Geschäftsführer Splendid Yachting und Revierexperte

Nach den Vorträgen gibt es jeweils ausreichend Möglichkeiten für Fragen und Diskussionen, eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Das Veranstaltungsende wird voraussichtlich um 18 Uhr sein.

Die Messe München und die ADAC Sportschifffahrt freuen sich auf zahlreiche Beteiligung.

Bayerns größte Freizeit- und Reisemesse lädt Sie vom 18. bis 22. Februar 2015 (je 10 bis 18 Uhr) auf dem Messegelände München ein, die neuesten Reise- und Freizeitmöglichkeiten zu erleben. Sichern Sie sich schon jetzt Ihre vergünstigten Tickets, für Mitglieder zum Vorteilspreis von 5,50 € statt 8,50 €. Nur in den ADAC Vorverkaufsstellen. Die Vorteilskarten sind nicht an der Messekasse erhältlich!

Abschlusspressemeldung: Die boot Düsseldorf bleibt ein sicherer Hafen

Erwartungen der Branche erfüllt / 240.200 Besucher sorgten für gute Stimmung in den Messehallen / Überdurchschnittlich viele Gäste aus dem Ausland

Die ADAC Sportschifffahrt präsentiert sich auf der boot wie gewohnt in der Halle 14, Stand A 65.

Die Leistungen der ADAC Sportschifffahrt waren auf der boot 2015 wieder sehr gefragt.

Die boot Düsseldorf bleibt ein sicherer Hafen für die internationale Boots- und Wassersportwirtschaft: Die weltgrößte Boots- und Wassersportmesse, die am Sonntag, 25. Januar, nach neun Tagen endete, hat die Erwartungen ihrer Aussteller in weiten Teilen der Angebotspalette erfüllt. 240.200 Boots- und Wassersportler aus rund 60 Ländern reisten nach Düsseldorf, um sich in 17 Messehallen bei 1.741 Ausstellern aus 57 Ländern über Bootspremieren, neue Wassersportgeräte, Ausrüstungen und maritime Dienstleistungen zu informieren. Zum Vergleich: 2014 kamen 248.600 Besucher zur boot.

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„Wir sind mit dem Messeverlauf zufrieden, auch wenn wir an das Spitzenergebnis des Vorjahres nicht anknüpfen konnten. Das Winterwetter am traditionell besucherstärksten zweiten Samstag hielt viele Gäste vom Messebesuch ab. Hinzu kamen geringfügige Verluste an einigen Wochentagen. An der Gesamtbewertung der Messe und ihrer Position in der Messelandschaft ändert das nichts: Mit traditionell weit über 200.000 hochkarätigen Besuchern im kaufkraftstärksten Raum Europas bleibt die boot Düsseldorf ein Garant für gute Kontakte und Geschäfte und ein verlässlicher Marktplatz für die Boots- und Wassersportbranchen“, so Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. „Das Programm „360° Wassersport erleben“ greift nachhaltig. Die 20 Erlebnis- und Themenwelten wurden hervorragend besucht. Fast 25 Prozent der Besucher, vor allem Familien und wassersportinteressierte Jugendliche, nutzten die Angebote, Wassersport unter Hallendächern zu erleben und sich über die verschiedenen Disziplinen zu informieren. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Branche.“

Auch Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (BVWW), Köln, bewertet die boot 2015 positiv. „Die große Zahl an Bootspremieren und Neuheiten haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Die Boots- und Yachtkäufer aus dem In- und Ausland honorierten die innovativen Bootskonzepte in allen Größen und Klassen. Die Aussteller konnten sich an allen Messetagen über gut besuchte Stände mit Käufern und vielen Kaufinteressierten freuen, die gezielt Angebote einholten.“

Das Segelboot oder die Segelyacht ist nach wie vor des boot-Besuchers Liebling: Fast die Hälfte interessierte sich für den Bootssport unter Segeln. Knapp jeder Dritte wollte sich über Motorboote informieren. Das gilt auch für Bootsausrüstungen und Zubehör. Bei mehr als jedem vierten Besucher standen Tauchreisen und Tauchausrüstungen auf dem Einkaufszettel. Jeden Fünften zog es in die Reisewelten in den Hallen 13 und 14.

Sehr erfreulich entwickelt sich der Auslandsbesuch. Weit über 50.000 internationale Gäste reisten in diesem Jahr zur boot an den Rhein. Jeder Dritte kam aus dem Süden, Osten und Norden Deutschlands.

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Der richtige Umgang mit Rettungsmitteln wurde bei der ADAC Sicherheitsshow demonstriert. Foto: Constanze Tillmann

Nach Angaben von BVWW-Geschäftsführer Jürgen Tracht liegt das Neuboot-Geschäft auf dem guten Vorjahresniveau. Dies treffe sowohl für Motorboote als auch für den Markt rund um Segelyachten und Segelboote zu. In manchen Segmenten seien auch Zuwächse zu verzeichnen. „Die Nachfrage nach großen Yachten zieht wieder an. Die Branche konnte auf der Messe vielversprechende, internationale Kontakte knüpfen und hat gut verkauft. Viel Dynamik liegt auch im Segment am anderen Ende der Skala: Das Interesse an Kleinbooten wird deutlich von der Regelung beflügelt, dass Boote bis 15 PS führerscheinfrei gefahren werden dürfen.“Die 20 Erlebniswelten der boot 2015 trafen mit ihren Mitmachangeboten, Gästen und Informationsprogrammen den Nerv der Besucher. Die Renner in diesem Jahr: das Segel Center mit seinen Weltenbummlern und Stars aus dem Leistungssport sowie das Tauchsport Center mit dem Schnuppertauchbecken. Hoch im Kurs standen auch das Motorboot Center, die Urlaubswelt und die Beach World als Treffpunkt für junge Wassersportler. Die an den Wochenenden vom ADAC und AWN durchgeführte Sicherheitsshow fand dabei auch erfreulichen Zuspruch.

Die Anbieter von hochwertigen Bootsausrüstungen und Zubehör profitieren von der demografischen Entwicklung. Ihre Umsätze überschreiten das Vorjahresniveau deutlich. Viele Bootseigner jenseits der Lebensmitte ziehen die Aufwertung ihres Bootes dem Kauf eines Neubootes vor. Sie investieren gutes Geld in hochwertige Komfortausrüstungen wie Bord- und Unterhaltungselektronik, Kochgeräte sowie Kühl- und Klimatechnik für ihr „zweites Heim“.

Den Herstellern von Tauchsportausrüstungen verschaffte die boot 2015 eine Atempause. Gute Umsätze im Handel und eine exzellent besuchte Tauchsporthalle dokumentierten, dass das Interesse am Tauchsport nach wie vor groß ist. Das macht der Branche Mut. Sie muss aufgrund der schwierigen politischen Lage in Ägypten, dem wichtigsten Tauchrevier für Einsteiger, jedoch seit Jahren empfindliche Umsatzeinbußen hinnehmen.

Der Chartermarkt verzeichnet gute Vorbuchungen für die Wassersportsaison 2015. Nach einem norddeutschen Sommer 2014 mit Sonne satt sind besonders die führerscheinfreien Charterscheinreviere im deutschen Binnenbereich und die Ostsee stark gefragt. International hoch im Kurs steht das Mittelmeer, vor allem das beliebte Charterrevier Kroatien und Griechenland, das mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten kann.

Auf Anhieb erfolgreich: das neue Thema Kreuzfahrten. Im Cruise Pavilion in der Halle 14 informierten sich den repräsentativen Besucherbefragungen zufolge rund 14.000 Besucher über die Möglichkeiten, Ferien auf den Decks internationaler Cruiser zu erleben. Die Erwartungen der beteiligten Reedereien wurden deutlich übertroffen.

In der Gesamtwertung heimste die boot 2015 wieder Top-Noten ein: Laut den ersten Befragungen sahen 98 Prozent der Besucher ihre Erwartungen erfüllt.

Die nächste boot Düsseldorf findet vom 23. bis 31. Januar 2016 statt.

Skipper arbeiten ohne Grenzen!

ADAC Sportschifffahrt unterstützt den Start des neuen Projekts TRECVET Core Curriculum

Auch Skipper sollen künftig grenzenlos tätig werden können.

Auch Skipper sollen künftig grenzenlos tätig werden können.

Es gibt zwar einen einheitlichen Binnenmarkt und stark vereinfachte Verwaltungsverfahren für EU-Bürger, damit diese überall in Europa leben und studieren können, doch werden bestimmte berufliche Qualifikationen von verschiedenen Mitgliedsstaaten immer noch nicht anerkannt.

Ein neues von der EU gefördertes Projekt, dessen Auftaktveranstaltung am 13./14. November 2014 in Palma de Mallorca stattfand, befasst sich mit der eingeschränkten Mobilität von Berufsskippern auf kommerziell genutzten Freizeityachten innerhalb der Europäischen Union. Deutscher Projektpartner ist der Bundesverband Wassersportwirtschaft, die ADAC Sportschifffahrt unterstützt das Projekt tatkräftig.

Die Initiative mit der Bezeichnung TCC-SCV (TRECVET Core Curriculum for Skippers of Small Commercial Vessels) wird von 10 Partnern aus den 9 Ländern Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Spanien und Tschechische Republik durchgeführt.

Innerhalb des TCC-SCV wird das Datenbankprogramm (Comparison Tool), das 2011 im Rahmen des ersten TRECVET Projekts entwickelt wurde, auf 6 Qualifikationen aus Deutschland, Frankreich, Kroatien, Großbritannien, Slowenien und Spanien erweitert. Mit dieser Software (die ähnliche Qualifikationen aus verschiedenen Ländern klar und objektiv gegenüberstellt) werden auch Informationen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aller 6 Qualifikationen herausgearbeitet. Diese Daten werden an die Seeschifffahrtsbehörden in der Tschechischen Republik und Rumänien weitergegeben, die zurzeit den entsprechenden Rechtsrahmen für diesen Berufszweig erstellen.

Die vom TCC-SCV Projekt durchgeführte detaillierte Analyse der grundlegenden Elemente des theoretischen und praktischen Ausbildungsumfangs der jeweiligen nationalen Qualifikationen wird den Seeschifffahrtsbehörden die erforderlichen Informationen liefern, um andere nationale Qualifikationen zu verstehen. In einem nächsten Schritt wird das Konsortium diese Angaben nutzen, um ein Europäisches Kerncurriculum für die Qualifikation eines Berufsskippers vorzuschlagen.

Die Software und die Projektergebnisse werden auf der Abschlusskonferenz des Projekts im Juni 2016 in Brüssel (Belgien) den EU-Institutionen, nationalen Seeschifffahrtsbehörden, Ausbildungseinrichtungen, Berufskapitänen und -skippern sowie Industrieverbänden vorgestellt.

Weitere Informationen über das Projekt unter: www.tcc-scv.eu und in den sozialen Netzwerken: LinkedInTwitterFacebook

ADAC-Wassersportler profitieren von Mitglieder-Vorteilen

Skipper haben mehr vom ADAC.  Neu im Vorteilsprogramm der ADAC Sportschifffahrt ist Garmin. Wer sich ein Navigationssystem von Garmin mit den elektronischen Seekarten für die Küsten von Deutschland und Polen kauft, kann damit auch die Details des ADAC Marinaführers abrufen, beispielsweise Informationen zu den Versorgungseinrichtungen im jeweiligen Hafen. Damit sind die fundierten Informationen aus dem ADAC Marinaführer auch offline an Bord verfügbar. Clubmitglieder die sich dabei bis zum 31.03.2015 für das Garmin Kartenmodul Skagerrak-Dänemark-Deutschland (HEU710L) entscheiden, sparen durch die Eingabe des Rabattcodes “DE-ADAC-2015″ 50 Euro für die Bordkasse. Crews die sich künftig ihre Wassersporterlebnisse für die Wintermonate konservieren möchten, können sich mit dem gleichen Code die Garmin Full HD-Action-Kamera “Virb” zum Vorteilspreis sichern.

SeaHelp Einsatzboot in Venedig

Beim Pannendienst SeaHelp sparen ADAC-Mitglieder 10 %.

Ferner bieten mehr als 60 Vorteilspartner ADAC Skippern Nützliches von A wie Ansteuerung bis Z wie Zusatzvorteile an. Skipper sparen etwa mit der ADAC Clubkarte bzw. dem Internationalen Bootsschein des ADAC bei den Stützpunkten der Sportschifffahrt. Das betrifft das Mieten von Liegeplätzen und den Gebrauch technischer Einrichtungen sowie den Kauf von Ersatzteilen, Reparaturen sowie Pannenhilfe auf dem Mittelmeer und der Ostsee durch den Stützpunktpartner SeaHelp.

Ein renommierter Spezialist bietet Hobbykapitänen unter den ADAC Mitgliedern einen Rabatt auf die Wartung ihrer Rettungswesten an. Dieser Check sollte regelmäßig zu den vom Hersteller empfohlenen Wartungsintervallen durchgeführt werden. Das ist für die Sicherheit unerlässlich.

Zudem bietet die ADAC Sportschifffahrt weitreichende Informationen rund um Yachtcharter sowie maritime Veranstaltungen. Alles gilt auch für die 60 Stützpunktmarinas in acht europäischen Ländern. Zur boot 2015 verdoppelt beispielsweise der Stützpunktpartner Marina di Loano in Ligurien seinen ADAC-Rabatt auf Langzeitliegeplätze. Seit der vergangenen Saison bereichern die sardischen Marinas Porto Rotondo und Portus Karalis das ADAC Stützpunktnetz, Clubmitglieder erhalten dort 15 % Ermäßigung auf Tages- und Dauerliegplätze. Ebenfalls neu dabei ist die Marina Punat auf der Insel Krk, dort kann man den Preis für Tages- und Monatliegesplätze mit der ADAC-Clubkarte um 10 % reduzieren.

Marina Porto di Rotondo

Bei den neusten ADAC Stützpunkten auf Sardinien sparen ADAC-Skipper 15 % beim Liegegeld.

Einen ADAC Stützpunkt erkennt man am Stützpunktschild und der Flagge der ADAC Sportschifffahrt und am Stützpunktstander in der Hafenbeschreibung im ADAC Marinaführer.

Weitere Details zu den Vorteilspartnern der ADAC Sportschifffahrt sind nachzulesen unter: www.adac.de/vorteilspartner.

Reihenuntersuchung Dieselpest: Über 80 % aller Tanks wiesen Verunreinigungen auf

Immer mehr Skipper haben die Pest an Bord, ohne es zu wissen. So lautet das Ergebnis einer europaweit erstmalig durchgeführten Reihenuntersuchung von Dieseltanks in Schiffen, die SeaHelp, der nautische Pannendienst in Verbindung mit dem renommierten Magazin Wassersport, den Geesthachter Spezialisten für Tankreinigung, der Firma MFT Mikrofiltertechnik und der kroatischen Olive Island Marina im Dezember 2014 in Dalmatien durchführte. An insgesamt zwei Tagen wurden die Tanks von 29 Schiffen inspiziert, 25 davon waren mit den sogenannten Dieselpest-Bakterien befallen. Bei 21 Schiffen war der Befall bereits so weit fortgeschritten, dass bei stärkerem Wellengang eine Blockade der Kraftstofffilter und damit ein Motorausfall als wahrscheinlich gilt. Welche Folgen es für das Schiff und die Besatzung nach sich ziehen kann, bei stürmischer See antriebslos auf die kroatische Felsküste zuzutreiben, mag man sich gar nicht ausmalen.

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Auch wenn die Untersuchung in der Marina Olive Island auf der Adriainsel Ugljan nicht den Anspruch der Vollständigkeit erhebt, gibt die Momentaufnahme doch einen eindeutigen Trend vor: In unzähligen Tanks lauert die Gefahr durch verunreinigten Diesel, ohne dass Eigner sie bemerken. Das Tückische daran: Wird man als Skipper von einer Schlechtwetterfront überrascht, die meist mit heftigem Wellengang einher geht, ist es aller Regel zu spät. Der Diesel schwappt im Tank umher und wirbelt die Gebilde der Dieselpest, eine schwarze, schlickähnliche Masse, die eigentlich am Tankboden ruht, auf. Sie wird dann durch die Kraftstoffpumpe angesaugt, doch spätestens im Dieselfilter endet ihre Reise durch das bordeigene Kraftstoffsystem und führt schlagartig ohne große Ankündigung dazu, dass die Filter verstopft sind. Damit kommt die Kraftstoffversorgung zum Erliegen, der Motor stirbt urplötzlich ab. Das Schiff treibt antrieb- und damit steuerlos in den Wellen oder der Fahrrinne. An eine Reparatur ist in dieser brenzligen Situation kaum zu denken. Ein Alptraum für jeden Skipper. Auch SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser, Initiator der Untersuchung, kann nur bestätigen, dass hier nicht unnötig Panik geschürt wird: „Insbesondere in den ersten Monaten der Wassersportsaison, also nach der Auswinterung, häufen sich die Fälle, in denen Schiffe bei schwerem Wetter in Seenot geraten, weil der Motor plötzlich aussetzt.“ Früher hakte man solche Fälle unter der Rubrik „technisches Versagen“ ab, schleppte das Schiff in die nächste Werkstatt und man beließ es dabei, lediglich die verstopften Kraftstofffilter zu reinigen. War das Schiff wieder flott, hatte sich meist auch die See beruhigt und der Schlick der Dieselpest schlummerte wieder mehr oder weniger friedlich im Tank, bis zum nächsten Unwetter.

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Durch Dieselpest verursachte Filterblockaden waren in 2014 Ursache für mehr als ein Drittel aller SeaHelp Einsätze.

Seit der SeaHelp-Anweisung an die Einsatzkräfte, bei jedem technischen Defekt eines mit Diesel betriebenen Schiffes zunächst möglichst die Kraftstofffilter zu kontrollieren, trat zutage, was kaum jemand vermutet hatte: Durch Dieselpest verursachte Filterblockaden waren verantwortlich für mehr als ein Drittel aller SeaHelp-Einsätze, bei denen ein Dieselaggregat seinen Dienst versagte. Die verliefen auch nicht immer glimpflich. Im Bereich der Adriainsel Mali Losinj versagte bei einem mit Ausflüglern besetzten Motorsegler plötzlich der Antrieb, weil die Kraftstofffilter verstopft waren. Das Schiff zerbarst im Sturm buchstäblich an der Felsküste, vier leicht verletzte Urlauber und eine schwer verletzte Urlauberin, die nur unter äußersten Mühen geborgen werden konnte, waren die Folge. Ähnliches berichtet auch Achim Burmester, Spezialist für die Tankreinigungen bei der MFT Mikrofiltertechnik GmbH: „Einem Skipper fiel mitten in der Fahrrinne der Motor aus, weil die festen Bestandteile der Dieselpest die Kraftstoffzufuhr blockierten. Als ein Schubkahn auf ihn zu kam, konnte er sich nur noch mit einem Sprung über Bord retten.“

Und Spiegel Online berichtete unlängst, dass für den Unfall der Fähre Wittdün auf der Ferieninsel Amrum, bei dem 30 Schulkinder verletzt wurden, ebenfalls verstopfte Kraftstofffilter ursächlich waren. Deshalb schätzen Experten bereits, dass die Dunkelziffer der Fälle, bei denen die Dieselpest ursächlich für Havarien mit teilweise schweren Folgen war, erheblich höher liegt als zunächst angenommen. Diese Einschätzung wird zusätzlich gestützt durch die Ergebnisse der Untersuchung in der Marina Olive Island vor Zadar. Diese Marina hat für all diejenigen Gäste, die dort über einen Dauerliegeplatz verfügen, eine Mitgliedschaft bei SeaHelp, dem nautischen Pannendienst abgeschlossen. Der entsprechende Mitgliedsbeitrag ist im Preis des Liegeplatzes enthalten und so verfügt SeaHelp über die Anschriften der jeweiligen Eigner. Ihnen wurde das Angebot einer kostenlosen Tankendoskopie durch die Firma MFT Mikrofiltertechnik unterbreitet und innerhalb einer Woche gestatteten 30 Skipper per unterschriebener Vollmacht dem Team, bestehend aus einem SeaHelp-Mitarbeiter, zwei Tankreinigern und einem Vertreter der Zeitschrift Wassersport sowie dem Hafenmeister der Olive Island Marina, in ihren Tanks einmal nach dem Rechten zu schauen.

Dieselpest

Das Ergebnis der Reihenuntersuchung ist ernüchternd: nur 4 von 29 getesteten Booten waren ohne Befall von Dieselpest.

Dazu entfernten sie den Tankgeber und führten durch die so entstandene Öffnung den mehr als zwei Meter langen Schlauch einer Endoskopiekamera in den Tank ein. Die Sonde am Ende des Schlauches lieferte Bilder vom Tankinneren auf einem kleinen Monitor. Was für den Laien kaum erkennbar war, lieferte Achim Burmester wertvolle Erkenntnisse: Bis auf vier Tanks war jedes der letztlich untersuchten 29 Schiffe mit der gefährlichen Dieselpest mehr oder weniger stark verseucht. 21 von ihnen hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei der nächsten Ausfahrt mit etwas stärkerem Seegang Probleme bekommen. Bei vier weiteren Schiffen war ansatzweise bereits eine Spur von Dieselpest erkennbar, auch hier empfehlen die Experten der MFT Filtertechnik eine vorsorgliche Reinigung, da sich der Zustand im Tank über die Wintermonate sicherlich noch verschlimmern wird. Nur vier Schiffe, allesamt Motoryachten, waren frei von jeglichem Befall. Um auf der sicheren Seite zu sein, entnahmen die Tankreiniger aus jedem Tank, der mit der Dieselpest befallen war, zusätzlich eine Kraftstoffprobe. Unabhängig davon wurden natürlich auch die jeweiligen Eigner über den teilweise mehr als Besorgnis erregenden Zustands des Kraftstoffs in ihren Tanks mit einem detaillierten Bericht informiert. Ihnen ist es selbstverständlich freigestellt, in eigener Regie für Abhilfe zu sorgen oder die Geesthachter Firma MFT Mikrofiltertechnik zu bitten, hier tätig zu werden. Achim Burmester: „Wenn sich zumindest zehn Skipper finden, die uns beauftragen, werden wir nochmals nach Dalmatien reisen und vor Ort die Tanks entsprechend reinigen. Dann halten sich auch die Kosten der Anfahrt für jeden Einzelnen in vertretbaren Grenzen.“ Ohne eine Reinigung und gründliche Desinfektion, darüber sind sich die Kraftstoffexperten einig, geht es tatsächlich nicht. Ist der Tank einmal mit der Dieselpest verseucht, hilft nur Abpumpen. Dann müssen die Tankwände wie auch das gesamte Kraftstoffsystem gründlich desinfiziert werden. Bei der Neubefüllung der Tanks sollte dann zusätzlich zum Diesel vorsorglich ein Additiv verwendet werden, das einen Neubefall verhindert. Achim Burmester bringt es auf den Punkt: „Hat man die Dieselpest im Tank, helfen keine Additive. Da hilft nur reinigen. Später kann man den Kraftstoff dann mit Additiven zusätzlich gegen Neubefall schützen.“ Ein Umstand, den viele Additivhersteller nur zu gern verschweigen und den Eignern das Blaue vom Himmel versprechen.

Die Ursache für die Dieselpest, die immer mehr Skipper heimsucht, ist letztendlich in der EU-Gesetzgebung verankert. Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (EG, RL 2009/28/EG) schreibt den meisten Mitgliedsländern vor, derzeit bis zu 7 % Diesel aus nachwachsenden Rohstoffen dem fossilen Diesel beizumischen. Bis 2020 soll dieser Anteil auf 10 % für alle Mitgliedsländer ansteigen. Doch was für PKW und LKW mit hohem Dieseldurchsatz noch vertretbar ist, bringt für saisonal genutzte Fahrzeuge wie beispielsweise Schiffe erhebliche Probleme mit sich. Die Beimischung von Biodiesel begünstigt die Wasseraufnahme des Kraftstoffs und fördert dadurch maßgeblich das Wachstum der Mikroben im Tank, das schließlich in der Dieselpest endet. Nicht ohne Grund empfehlen führende Mineralölhersteller neuerdings, ihren Diesel möglichst in einem halben Jahr zu verbrauchen.

Eines steht fest: Das Problem mit dem Diesel, so auch die Ergebnisse der Untersuchung, ist gerade im Wassersport so präsent wie nie zuvor. Und mit einer künftigen Steigerung des Biodiesel-Anteils könnte es sich noch verschärfen. Langfristig hilft nur eines: Der Kraftstoff muss wieder skippertauglich werden. Einen Ansatz dazu liefert laut Aussager von SeaHelp das Hamburger Unternehmen Tool Fuel, das die Zeichen der Zeit erkannt hat und einen Dieselkraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen bereits auf den Markt gebracht hat, der den Anforderungen der Wassersportler gerecht wird.

„Live“ informieren kann man sich über die Ergebnisse der Untersuchung auf der boot in Halle 11, Stand E 21.

Auch die ADAC Sportschifffahrt präsentiert sich auf der boot in der Halle 14, Stand A 65. Interessenten können sich hier mit Revier- und Sachinformationen versorgen. Zudem gibt es Beratung zur Bootsregistrierung (IBS) sowie zum Chartern von Hausbooten, Segel- oder Motoryachten.

Clubmitglieder sparen beim Messeeintritt:
ADAC Mitglieder erhalten beim Vorverkauf bei den teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen (Verkaufsstellen-boot-2015) oder im Online-Kartenverkauf die Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 14,- € (statt 20,-€) für Erwachsene und zum Preis von 6,- € für Kinder von 7 bis 12 Jahren einschließlich.
Die Online-Kartenbestellung können Sie direkt im Ticketshop der Messe Düsseldorf unter https://eshop.messe-duesseldorf.de/ADAC_2015  vornehmen.

Alle Eintrittskarten beinhalten die Fahrt zur Messe und zurück mit Bussen, Bahnen und Zügen innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

Bereits ermäßigte Eintrittskarten für Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte, Zwei-Tages- und Familienkarten sind ausschließlich im Online Vorverkauf und nicht im Vorverkauf über die ADAC Geschäftsstellen erhältlich.

An der Tageskasse der Messe sind die vergünstigten Eintrittskarten ebenfalls nicht erhältlich.

Öffnungszeiten
Die boot 2015 ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Messegelände Düsseldorf geöffnet.